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Liquiditätsengpässe: So kommen Agenturen zu mehr Betriebsmittel

Eine funktionierende Liquiditätsplanung ist das finanzielle Kernstück eines jeden Dienstleistungsunternehmens. Trotzdem geraten viele Agenturen immer wieder in einen Liquiditätsengpass. Das muss nicht sein.

Der Profit ist das oberste Gut für jedes Unternehmen, könnte man meinen. Doch was nützt jeglicher Profit, wenn die Zahlungsfähigkeit aufgrund fehlender liquiden Mitteln eingeschränkt ist? Gemäss Tresio erzielen Unternehmen, die in Konkurs gehen, in 70 % der Fälle grundsätzlich noch einen Profit – sie können aber ihre kurzfristigen Verbindlichkeiten nicht mehr begleichen und werden somit liquidiert.

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Für Unternehmen gehört es daher zu den zentralen Aufgaben, stets über ausreichend Liquidität zu verfügen. Als Grundregel dabei gilt, dass kurzfristige Forderungen, wie etwa Rechnungen von Lieferanten oder Lohnauszahlungen, direkt aus der Kasse oder vom Bankkonto aus getätigt werden können. Ist dies nicht der Fall, ist die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens eingeschränkt: Es entsteht möglicherweise ein Liquiditätsengpass und im schlimmsten Fall droht gar die Insolvenz.

Fehlende Liquidität kann viele Gründe haben

Damit dies nicht geschieht, ist es wichtig, die Gründe zu kennen, die zu einem Liquiditätsengpass führen. Diese können von Branche zu Branche variieren. Im Dienstleistungssektor ist meistens einer der folgenden Gründe ausschlaggebend für das Loch in der Kasse:

  • Zu lange Zahlungsziele

Den Kunden grundsätzlich Zahlungsfristen einzuräumen, ist längst eine gängige Praxis. Aus Kulanz gegenüber den Kunden und um sich von seinen Konkurrenten abzuheben, gewähren viele Unternehmen langfristige Zahlungsfristen von bis zu 90 Tagen. Der Eingang von liquiden Mitteln zögert sich deshalb hinaus.

  • Kurzfristige Ausgaben

Durch die langen Zahlungsfristen schränken Unternehmen ihren eigenen finanziellen Spielraum unnötig ein. Denn kurzfristige Ausgaben wie Lohnzahlungen stehen monatlich an – bei Zahlungsfristen bis zu 90 Tagen entsteht dadurch ein kontinuierlicher Cash Loss.

  • Saisonalitäten

Agenturen und Dienstleistungsunternehmen unterliegen oftmals starken saisonalen Schwankungen. Ein Personalvermittlungsbüro verzeichnet beispielsweise starke saisonale Auftragsschwankungen. Eine solche periodische Flaute kann einen verheerenden Liquiditätsengpass zur Folge haben.

  • Kredite von Grossbanken sind schwer zu bekommen

Dienstleister verfügen in den seltensten Fällen über ausreichend physische Sicherheiten, um einen klassischen Kredit zu rechtfertigen. Grossbanken vergeben daher oftmals keine Kredite an Dienstleistungsunternehmen.

Einfach zu mehr Betriebsmittel

Was können Unternehmen also tun, um einen Liquiditätsengpass clever zu umgehen? Nun, die Möglichkeiten sind vielfältig. Für einige Herausforderungen, mit denen Dienstleistungsunternehmen zu kämpfen haben, liegt die Lösung nahe. Kunden können beispielsweise Anreize in Form von Skonti für ein frühes Bezahlen der Rechnungen angeboten werden. Allerdings lassen sich dadurch längst nicht alle Herausforderungen bewältigen.

Stets genügend Liquidität

Mit dem Advanon Betriebskredit profitieren Agenturen und Dienstleister von einer flexiblen Finanzierungslösung, die sich ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen richtet. Ob zum Ausgleich von saisonalen Nachfrageschwankungen, um kurzfristige Ausgaben zu decken oder um langfristig zu wachsen: Der Kreditnehmer bestimmt flexibel über die Kredithöhe sowie die Laufzeit seines Kredites. Einmal registriert, ist der Prozess ganz einfach wiederholbar.